Texte

Prof. Dr. Arnold Heuser
Aus der Rede zur Ausstellung „Unsers Schicksals leichter Wagen“
10. März bis 17. April 2015
Heussenstamm Galerie Frankfurt am Mai

….. Christine Fiebig hat uns diesen Augenblick zeichnerisch eingefangen, hat ihn auf dem Papier zur Zeichnung werden lassen, den kurzen Blick aus dem Fenster eines Hotels, den schnellen Blick aus dem Auto, den Blick beim Spazierengehen, den Blick zu den Wolken. Den hält sie fest, in der Subtilität der Zeichnung, mit ganz wenigen Mitteln, zupackend und doch poetisch, sicher und doch offen, für sich und für uns, für immer und doch nur für den Augenblick. Alles reduziert auf die kleinste Zeiteinheit, den Augenblick, reduziert auf die Zeichnung, auf die Farben Schwarz, Weiß …
Es ist diese dreimalige Reduktion, die die Arbeiten von Christine Fiebig so stark macht, die sie so selbstständig und anspruchsvoll macht, die ihnen Gewicht gibt, Flair, Atmosphäre, Ausdruck, Schönheit.

Berhard Stüber
Aus der Rede zur Ausstellung “ Parkzeichnungen Schloss Hochhausen“
30. Juni bis 1. Juli 2018
Schloss Hochhausen, Haßmersheim-Hochhausen

Aus den hier ausgestellten Zeichnungen kann der aufmerksame Betrachter die aus dem tiefsten Innern kommende Begeisterung für die Natur und die Menschen herauslesen. Oder wie es Christine Fiebig formuliert: „Was mich berühhrt soll auch sichtbar werden“. Dazu ist ein ablenkungsfreies Arbeiten notwendig, eine Konzentration auf das Wesentliche, eine Kontemplation auf das Hier, Heute und Jetzt.